Mehr Teilhabe am Kapital der Wirtschaft

Ein Blog zum Thema Mitarbeiterkapitalbeteiligung und Vermögensverteilung

Monat: September 2016

Mehr Aktien, mehr Rendite, mehr Vermögen – Deutsche verschenken 200 Milliarden Euro

Die Deutschen hätten allein in den vergangenen vier Jahren 200 Milliarden Euro mehr Vermögen ansammeln können, wenn sie 10 Prozent…

Den Deutschen könnte der DAX heute 1,7 Mal gehören, wenn die Mitarbeiterkapitalbeteiligung stärker gefördert worden wäre

Wäre das Aktiensparen 1976 (das Jahr, in dem auch das Mitarbeiterbeteiligungsgesetz verabschiedet wurde) für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten– mit dem Ziel,…

Vermögensbildung der Arbeitnehmer – Ein Praxisbeispiel mit Vorbildcharakter

Seit 1985 haben die Mitarbeiter des STIHL Stammhauses, der ANDREAS STIHL AG & Co. KG, die Möglichkeit, sich in Form…

Weshalb es so schwer ist, Vermögen aufzubauen. Interview mit Marcel Fratzscher, Augsburger Allgemeine vom 16. September 2016

Es gibt einen Widerspruch. International gesehen sind die Arbeitseinkommen in Deutschland mit am höchsten. Was die unteren 60 Prozent der…

Kapitalbeteiligung im 21. Jahrhundert: Antwort auf Thomas Piketty von Hans-Jörg Naumer, Wirtschaftsdienst 3/2016

Kapital scheint sich im 21. Jahrhundert zunehmend zu konzentrieren. Aus der historischen Betrachtung lassen sich Anzeichen einer Verschiebung vom Arbeits-…

Vermögensaufbau statt Vermögensteuer – Kolumne von Christoph Bruns, Capital vom 02. August 2016

Die Deutschen sind zwar emsige Sparer und werden dafür weltweit gelobt. Allein ihre Zinsbesessenheit hat sie blind werden lassen für…

Auch die Deutschen werden sich verstärkt an dem herausragenden Asset dieses Landes beteiligen müssen: dem Produktivkapital. Weil Hinz und Kunz keine Firmen kaufen können, bleibt nur die Teilhabe über Aktien. (Michael Flämig Börsen-Zeitung vom 2. Oktober 2015)
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Mitarbeiteraktien – Altes Thema, neue Relevanz – Kommentar von Michael Flämig, Börsen-Zeitung vom 2. Oktober 2015

Auch die Deutschen werden sich verstärkt an dem herausragenden Asset dieses Landes beteiligen müssen: dem Produktivkapital. Weil Hinz und Kunz…

In Zeiten superniedriger Sparzinsen könnten Aktien eine Alternative sein – und dies nicht unbedingt wegen Kursgewinnen. […] Deutsche Unternehmen schütten für 2015 mehr als 38 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus. Die Dividendenrendite liegt im Schnitt bei drei Prozent. (Badische Zeitung vom 19. März 2016)
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Die Dividende ist der neue Zins – Badische Zeitung vom 19. März 2016

In Zeiten superniedriger Sparzinsen könnten Aktien eine Alternative sein – und dies nicht unbedingt wegen Kursgewinnen. […] Deutsche Unternehmen schütten…

Einigen wenigen Zehntausend Familien gehört inzwischen ein großer Teil des Betriebsvermögens im Land. […] Während die Löhne jahrelang stagnierten, explodierten die Gewinne – und damit die Ungleichheit im Land. […] Kaum irgendwo sonst in Europa ist die Kluft zwischen Kapital und Arbeit so tief wie im Heimatland des so angeblich so sozialen Rheinischen Kapitalismus.[...] Entsprechend groß war der Zuspruch als der frühere SPD-Chef Beck im Juni 2007 sein Konzept „für mehr Mitarbeiterbeteiligung“ vorlegte. Doch Beck erlebte, was alle erleben, die mit Ludwigs Erhards Idee der „Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand“ Ernst machen wollen. Auf offener Bühne werden sie bejubelt. Doch wenn sie ihre Pläne in einen Gesetzestext gießen wollen, scheitern sie am Argwohn der Bürokraten, an den Einwänden der Interessensgruppen und am Desinteresse von Arbeitgebern und Gewerkschaften. (Spiegel Ausgabe Nr. 8 vom 20.2.2016)
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Das Unvermögen – Auszug aus Spiegel Ausgabe Nr. 8 vom 20.2.2016

Einigen wenigen Zehntausend Familien gehört inzwischen ein großer Teil des Betriebsvermögens im Land. […] Während die Löhne jahrelang stagnierten, explodierten…

Der deutsche Unternehmer Philip Rosenthal glaubte an soziale Gerechtigkeit und wollte Arbeitnehmer an ihren Firmen beteiligen. [...] Es war eine der großen verpassten Chancen der bundesdeutschen Geschichte. Aber warum kommt heute niemand auf die Idee, an Rosenthal anzuknüpfen? Die heutige Wirtschaft mit ihren vielen Neugründungen böte neue, seinerzeit unvorstellbare Chancen. Dazu müsste man sich allerdings zu der Erkenntnis durchringen: Wem es um eine gleichmäßigere Vermögensverteilung geht, der sollte nicht die Kapitalisten mit neuen Steuern triezen, sondern den Arbeitnehmern dabei helfen, selbst Kapitalisten zu werden. (Süddeutsche Zeitung vom 4. Juni 2015, Nikolaus Piper)
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Vermögensbildung für Arbeitnehmer – Artikel von Nikolaus Piper, Süddeutsche Zeitung vom 4. Juni 2015

Der deutsche Unternehmer Philip Rosenthal glaubte an soziale Gerechtigkeit und wollte Arbeitnehmer an ihren Firmen beteiligen. […] Es war eine…

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